Schauspiel

Der Beginn einer neuen Welt

von Theresa Henning
Uraufführung

Ballhof Zwei


ca. 1 Stunde, keine Pause

für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

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Theaterzeit zu „Der Beginn einer neuen Welt“
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Programmheft zu „Der Beginn einer neuen Welt“
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Inhalt

„Der Klang unserer Stimmen // Gemeinsam // Erschüttert die Grundfesten der Mauern // Alle Mauern stürzen ein // Alle Festungen // Brechen zusammen // Nie wieder Zäune // Nie wieder Grenzen // No border no nation // Stop deportation“
Wie klingt er, der Beginn einer neuen Welt? Wie fühlt er sich an? Welche Form nimmt er an? Hat er was mit mir zu tun?
In mir ein Stimmengewirr der Gefühle. Sie brechen sich Bahn. Sie wollen gehört werden. Jedes hat seinen eigenen Rhythmus, seine eigene Energie. Ist das jetzt schon Liebe? Ist das die Revolution?
Das Team um die Regisseurin und Autorin Theresa Henning begibt sich auf die Suche nach Augenblicken, Gefühlen und Worten, die unsere gegenwärtige Situation erlebbar machen. Ohne, dass wir dabei Anfang oder Ende bestimmen könnten. Was zählt, ist der gemeinsame Moment.
Theresa Henning ist Autorin, Regisseurin, Schauspielerin und Produzentin. Ihre Regiearbeiten wurden u.a. zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Mit ihrer Produktion Ankommen ist WLan am Grips Theater Berlin ist sie 2020 für den Theaterpreis Der Faust nominiert. Der Beginn einer neuen Welt ist ihre erste Arbeit am Schauspiel Hannover.

Die Songs der Inszenierung gibt es zum Nachhören in unserer Spotify-Playlist.

MEHR ZUR ENTSTEHUNG DES STÜCKS:
„Der U-Turn eines Hochseedampfers“ – Das Schauspiel Hannover passt seinen Spielplan dem aktuellen Zeitgeschehen an. Statt Every Heart is built around a memory setzt das Team des Theaters spontan eine Uraufführung von Theresa Henning auf den Spielplan im Ballhof Zwei: Der Beginn einer neuen Welt. Wie es dazu kam, erzählt Dramaturgin Friederike Schubert hier.

Pressestimmen

TAZ

Der Text trifft wunderbar den Duktus fragmentarischen Räsonierens einer gerade von Homeschooling, digitalem Studium oder Leerstellenmangel genervten Generation. (…) Schauspielerisch und inszenatorisch spürt die Produktion das Warum der jugendlichen Widerstandssehnsucht auf. Authentisch wirken so die Momentaufnahmen eines diffusen Lebensgefühls. (…) Beglückend auch die Arbeit der durchs Geschehen irrlichternden Kameraleute. Sie stellen eine Nähe zwischen den Spielenden her, die es coronaverordnungsbedingt auf der Bühne gar nicht geben darf.

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Der Text beschwört den titelgebenden Neustart als eine Art Anbruch des goldenen Zeitalters. Die neue Welt ist bei Henning jedenfalls gerechter, freundlicher und lebendiger als die alte. (…) Ganz unterschiedliche Seiten zeigen sich auch in Hennings Sprache. Die kann mit dunkel verdichteten Bildern an Autoren wie Heiner Müller erinnern. Immer interessant.

Neue Presse

Ein Theaterabend wie ein Aufschrei. Ein besonderer Abend für eine besondere Zeit, konzipiert für ein analoges (jugendliches) Publikum. Die Regisseurin Theresa Henning hat etwas Neues geschaffen und legte einen eigenen, brandaktuellen Text vor, und das Schauspiel Hannover spielte mit, zum Glück. Ein Stoff, wie er aktueller kaum sein könnte. (…) So nahe wie hier kommt ein Stream dem Theater, kommt Theater dem Leben selten. (…) Es ist die Stärke des bewegten Abends, dass er tatsächlich bewegt und nicht verbleibt in einer tristen Bilanz.

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