Schauspiel

Dance Nation

Manchmal denke ich, ich will verlieren... Aber dann bin ich auf der Bühne. Und sie bringen die Pokale raus. Und auf einmal will ich nur noch gewinnen.

von Clare Barron
Deutschsprachige Erstaufführung

Premiere

16. Oktober 2020

Schauspielhaus


ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren

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Termine und Karten

Sa, 05.12.2020 / 19:30 – 21:15 Uhr
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anschließend Verleihung des Nachwuchspreises „Weiter so!“ von den Schauspielfreund*innen
Schauspielhaus
entfällt
Do, 17.12.2020 / 19:30 – 21:15 Uhr
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Schauspielhaus
entfällt
Materialien
Programmheft zu „Dance Nation“
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Inhalt

Jung, ambitioniert und talentiert: Sieben Mädchen und ein Junge aus dem Mittleren Westen der USA wollen die nationalen Meisterschaften im Tanzen gewinnen. Gandhis Leben und Seele wollen sie in ihrer Aufführung ertanzen und damit mehr als nur die perfekte Schrittfolge abliefern. Sie wollen eine alternative Welt entwerfen. Zwischen Selbstaufgabe und Selbstverwirklichung begegnen wir den Jugendlichen auf der Suche nach dem, was im Leben wichtig ist. Voller Hoffnung, freudig, verzweifelt, liebend und wuterfüllt – auf jeden Fall extremen Gefühlen ausgesetzt – sind sie dabei, ihre Identität zu erfinden und sich selbst gewahr zu werden.
Clare Barron schreibt ein Stück über das Erwachsenwerden und darüber hinaus. Und so scheint es nur folgerichtig, dass in Dance Nation die Teenager von Schauspieler*innen jeden Alters verkörpert werden und sich mit der ewig währenden Frage auseinandersetzen, was uns definiert: Gemeinschaft oder Außergewöhnlichkeit?
Stephan Kimmig wird Dance Nation inszenieren. In seinen Arbeiten bewegt er sich gerne inmitten bürgerlicher Gesellschaften, um dabei ihre Fragilität und Widersprüchlichkeit offen zu legen. Er arbeitet an Theatern wie dem Schauspiel Stuttgart, dem Deutschen Theater Berlin und dem Thalia Theater Hamburg.
Dance Nation ist Gewinner des James Tait Black Prize for Drama 2019.

INTERVIEW
„Der Körper und die Lücke“ – Ein Gespräch mit der Bühnenbildnerin Katja Haß, dem Regisseur Stephan Kimmig, der Choreografin Bahar Meriç, der Kostümbildnerin Anja Rabes und dem Musiker Nils Strunk: staatstheater-hannover.de/de_D...

MEHR ZUM STÜCK:
„Okay, bittebitte, lass mich einfach verlieren“ – Dramaturgin Nora Khuon beleuchtet den Kosmos der Jugendlichen in Dance Nation: staatstheater-hannover.de/de_D...

Pressestimmen

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Ein sehenswertes Familienstück für Eltern und ihre Teenager. (…) Regisseur Stephan Kimmig gelingt zusammen mit dem sehr nuancenreich und sensibel spielenden Ensemble ein zugleich anrührendes und amüsantes Coming-of-Age-Drama. (…) In einer Szene motivieren sich die Jugendlichen gegenseitig, indem sie einander zurufen: „Du warst so toll. Echt jetzt!“ Das Lob ist berechtigt. Langanhaltender Beifall.

Neue Presse

Was Kimmig vortrefflich beherrscht, ist, sein Ensemble gut aussehen zulassen – man schaut dieser Truppe aus Individuen einfach gerne zu. Kaum möglich, sich ihrer Energie zu entziehen. Licht aus, Applaus an. Man könnte glatt abheben.

nachtkritik

Mit der Hannoveraner Besetzung gelingt tatsächlich ein faszinierend ambivalenter Ansatz. Die Darsteller beleben die adoleszenten Energien, Hoffnungen, Leidenschaften, aber auch Zweifel und fiebrige Verwundbarkeiten. Sie verkörpern die Lust, aus dem Chaos herauszutreten und etwas zu leisten, als läge das ganze Leben mit seinen ausnüchternden Kompromissen tatsächlich noch vor ihnen. (…) Für Freunde des fabelhaft jung-alten Schauspiel-Ensembles ist der zwischen Zuversicht und Unsicherheit changierende Abend sicherlich ein Vergnügen.

Die Deutsche Bühne

Stephan Kimmig forciert vernünftigerweise und, wo immer es geht, das Kollektiv; mit wirklich gewitzter Unterstützung durch den auch improvisierenden Pianisten und Gitarristen Nils Strunk. Zu seinen Sounds wirbeln und rennen und rasen die Mädchen, lassen allesamt die Körper sprechen, wo immer es geht – er, der jeweilige Körper, soll zum Hauptdarsteller werden. Und so gelingt das wichtigste Moment der Inszenierung: massive Kollektivität. Ich – das sind wir alle. Darüber und über dieses Ensemble jubelt das hannoversche Publikum.

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