Philip Venables

Der britisch-deutsche Komponist Philip Venables studierte an der Cambridge University und der Royal Academy of Music und promovierte 2016 an der Guildhall School of Music & Drama und am Royal Opera House. Sein Werk umfasst Oper, Musiktheater, Multimedia-Konzertwerke, Kammermusik und Gesang. 2016 debütierte er am Royal Opera House mit seiner Oper 4.48 Psychosis und gewann mit dieser Komposition den UK Theatre Award im Bereich Oper, 2017 den Royal Philharmonic Society Award for Large-Scale Composition und im selben Jahr den British Composer Award for Stage Work. Darüber hinaus wurde die Oper für den Olivier Award und den Sky Arts South Bank Award nominiert und zudem in New York City (Prototype Festival), Straßburg (Opéra National du Rhin) und Dresden (Semperoper) gespielt. Philip Venables entwickelt medienübergreifende Kunstwerke gemeinsam mit Künstlern anderer Gattungen: So entstand mit Douglas Gordon Bound to Hurt (HAU Theater Berlin, Kampnagel Hamburg, Theater Basel), mit dem Drag/Performance Artist David Hoyle die Shows Illusions (London Sinfonietta, UK New Music Biennial), The Gender Agenda (London Sinfonietta) und die Klanginstallation Canal Street (Manchester International Festival/Manchester Camerata); mit dem Geiger Pekka Kuusisto wird in Venables plays Bartók (BBC Proms/BBC Symphony Orchestra) eine neue Form des Solokonzertes entworfen. 2018 veröffentlichte er zudem sein Debütalbum Below the Belt. Seine Oper Denis & Katya (Opera Philadelphia, Music Theatre Wales, Opéra Orchester National Montpellier) gewann 2019 den Fedora Generali Preis und wurde für die International Opera Awards in die engere Wahl gezogen.

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