Ari Rasilainen

Ari Rasilainen
© Felix Broede

Ari Rasilainen, seit 2016 Chefdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, gilt heute als einer der herausragenden Dirigenten seiner Generation. Er studierte in der renommierten Dirigentenklasse von Jorma Panula an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie bei Arvid Jansons (Dirigieren) und Aleksander Labko (Violine) in Berlin und ist seit 2011 selbst Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik Würzburg.
Seine Musikerlaufbahn begann er als Geiger im Finnischen Radio-Sinfonie-Orchester und – von 1980 bis 1986 – als Stimmführer der 2. Violinen im Helsinki Philharmonic Orchestra. Als Dirigent machte er zunächst in seiner finnischen Heimat auf sich aufmerksam: seit Mitte der 1980er Jahre als Chefdirigent des Lappeenranta City Orchestra, der Jyväskylä Sinfonia und der Pori Sinfonietta, sowie als Principal Guest Conductor des Tampere Philharmonic Orchestra. Von 1994 bis 2002 leitete er als Chefdirigent das Norwegische Radioorchester Oslo. Von 2002 bis 2009 war Ari Rasilainen Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber ist er seit der Saison 2002/03 Ständiger Gastdirigent des Aalborg Symfoniorkesters.
Ari Rasilainen leitete die führenden deutschen Rundfunkorchester (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, hr-Sinfonieorchester, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, MDR-Sinfonieorchester Leipzig, NDR Radiophilharmonie Hannover und WDR Rundfunkorchester Köln), ebenso wie die Hamburger und die Bremer Philharmoniker, die Slowenische Philharmonie, das Orchestre de la Suisse Romande, das Berner Symphonieorchester und das Tonkünstler Orchester Niederösterreich.
Zahlreiche CD-Einspielungen unterstreichen die Vielfalt seiner künstlerischen Arbeit. Dabei kann Ari Rasilainen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Labels zurückblicken. Insgesamt wurden unter seiner musikalischen Leitung bisher über 50 Tonträger eingespielt, darunter sämtliche Sinfonien und Solokonzerte von Kurt Atterberg sowie einen Großteil des sinfonischen Werkes von Aulis Sallinen.