Begleiten Sie uns auf dem Weg zur Entstehung der beiden kommenden Ausstellungen:

 

Auf dieser Seite werden wir in loser Folge von unseren Vorbereitungen für die kommende große Sonderausstellung – THEATER IM SPIEGEL DER ZEIT. DIE 1920ER JAHRE – erzählen. Gedacht ist an eine Art Arbeitstagebuch – für uns zur Erinnerung und für Sie zur Betrachtung:

 

Tagebuch I

31. August bis 27. Dezember 2022
(PDF, 85 MB)

 

Tagebuch II

1. Januar bis 13. Februar 2023
(PDF, 71 MB)

 

Tagebuch III

15. Februar bis 13. April 2023
(PDF, 64 MB)

 

Tagebuch IV

13. bis 26. April 2023
(PDF, 6 MB)

 

THEATER IM SPIEGEL DER ZEIT
DIE 1920ER JAHRE 

Sonderausstellung

Für einen kurzen Augenblick schien alles möglich. Traditionen und Gewohnheiten wurden über Bord geworfen und heftige Umbrüche durchzogen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Während ein Großteil der Gesellschaft am Existenzminimum ums Überleben kämpfte und Nationalismus und Antisemitismus sich zunehmend Raum verschafften, überkam die Kulturszene in den 1920er Jahren ein enormer Impuls der Neugestaltung, der sich regelrecht in einen Rausch des Umbruchs wandelte.

Die darstellenden Künste der Weimarer Republik sind geprägt durch Vielfalt und eine nie da gewesenen Freizügigkeit. Viele der Themen, die die Staatstheater Hannover auch heute noch umtreiben, haben ihren Ursprung in den 1920er Jahren. Die als entfesselt und vergnügungssüchtig titulierten zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, die in der Rückschau als die „Goldenen Zwanziger“, gefeiert werden, gelten bis heute als Sinnbild des kulturellen und ästhetischen Aufbruchs. Ob Queerness, Freizügigkeit, Diversität oder Genremix – viele unserer Vorbilder tummelten sich auf den Bühnen der 1920er!

Den Besucher:innen wird ein lebendiges und facettenreiches Bild vom Bühnengeschehen und den Künstler:innen dieser Zeit vermittelt. Wir werden zeigen, wie sehr die darstellenden Künste – nicht anders als heute – Spiegel ihrer Zeit sind. Und sie durch heutige Exponate aus dem Repertoire der Staatstheater kontern.

 

DER FOTOGRAF WILL BURGDORF (1905–1944) 

Sonderausstellung

Will Burgdorf gehört zwischen den 1920er und 1940er Jahren zum engen Kreis der lebendigen hannoverschen Künstlerszene von Tänzer:innen, Literat:innen, Maler:innen und Galerist:innen. Vor seine Kamera holt er unter anderem den Tänzer und Choreografen Harald Kreutzberg, den Tänzer und späteren Schauspieler Dieter Borsche, den Schriftsteller Joachim Ringelnatz, den Philosophen Theodor Lessing, den Komponisten Reinhard Schwarz-Schilling, den Maler Friedrich Vordemberge-Gildewart – und immer wieder Schauspieler:innen der Städtischen Bühnen Hannover.

Neben fotografischen Selbststudien oder Portraits seiner Frau Maria Burgdorf fotografiert Will Burgdorf in seinem Atelier auch zahlreiche namhafte Bürger der Stadt.

Ein erster Blick auf Leben und Werk Will Burgdorfs

(PDF, 17 MB)

 

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