ml_schauspiel

what the fuck

Ein feministisches Theater Mobil Projekt
zur sexuellen Bildung für alle Geschlechter
mit jungen Menschen aus Hannover

18. April 2020

Cumberlandsche Bühne


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Künstlerische Leitung, Regie und Kostüm Marietheres Jesse, Gianna Pargätzi Musikalische Leitung und Komposition Elischa Kaminer Bühne Anja Zihlmann Dramaturgie Barbara Kantel Dramaturgische Beratung Laura Kallenbach

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Welche Begehren konstruieren wir, wenn wir über Sexualität sprechen; wer darf überhaupt mitreden, wer wird gehört? Welche männlichen und weiblichen Stereotype bestehen und wie prägen diese unsere Sexualität? Wie bilden sich Gender, Klasse und Race in unserem Begehren ab? Wie ist das historisch gewachsen, welches Wissen war zu welcher Zeit präsent, auf welchem Stand sind wir heute wirklich? Welches Wissen über Begehren und Sexualität wird systematisch im Verborgenen gehalten? Welche Gender, Sexualitäten, Begehren und Lüste werden unsichtbar gemacht? Wie wurde kulturgeschichtlich Sexualität verhandelt, welche Bilder von Begehren prägen und beeinflussen uns? Wie können wir auf der Bühne diesen Bildern andere hinzusetzen, sie ergänzen, neue schaffen oder Bilder und Wissen, das bereits existierte, wieder hervorholen? Und schließlich: Welches Wissen wollen wir wie weitergeben? Welche Formen, über Sex zu sprechen, Sex theatral zu verbildlichen und zu abstrahieren, finden wir?
what the fuck arbeitet gegen die Diskriminierung von queerer und weiblicher* Lust, schlägt alternative Darstellungen von Begehren, Gender und Sex vor. In what the fuck geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit sexueller Aufklärung heute und um die Suche, es irgendwie anders zu machen.
Das freie Performancekollektiv CHICKS* ist spezialisiert auf feministische Theaterprojekte mit allen Gendern. Unter der künstlerischen Leitung von Marietheres Jesse und Gianna Pargätzi vereinen sie Jugendliche, Expert*innen und interdisziplinäre Künstler*innen, um gesellschaftliche Bilder von Identität und Geschlecht zu hinterfragen.