Spezial

Abschied

Ein Projekt in Zusammenarbeit von Solistenensemble Kaleidoskop mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Staatsoper Hannover

Premiere

10. Dezember 2021

Ballhof Eins


anschl. Nachgespräch mit Beteiligten der Produktion

ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Termine und Karten

Konzept, Inszenierung Michael Rauter
Choreografie Milla Koistinen
Bühne, Licht Ladislav Zajac
Kostüme Johanna Perret
Dramaturgie Julia Huebner / Maja Zimmermann


Solistenensemble Kaleidoskop
Podcast
Theaterzeit: Interview mit Thomas Huppertz

Inhalt

Staatsorchester und experimentelles Musikensemble haben sich zusammengefunden, um mit klassischem Orchesterrepertoire neue Darstellungsformen von Musik als Musiktheater zu untersuchen. Wo steht das Orchester der Zukunft und welche anderen Formen des gemeinschaftlichen Musizierens wollen erprobt werden? Ausgangspunkt für diese Reise sind zwei Monumente der Orchesterliteratur, die Anfang und Ende der großen romantischen Form markieren: die Neunten Sinfonien von Ludwig van Beethoven und Gustav Mahler.

Im ersten Jahr hat sich das neu entstandene Ensemble dem Finalsatz mit der Bezeichnung Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend aus Gustav Mahlers letztem vollendeten Werk, seiner 9. Sinfonie gewidmet. Dieses erst nach Mahlers Tod uraufgeführte Werk beschreibt den langen Abschied vom Leben; das Adagio, das die Sinfonie beschließt, ist im Verschwinden begriffene Musik, im wahrsten Sinne für die Ewigkeit komponiert. Die Performer:innen auf der Bühne nähern sich dem musikalischen Material Mahlers an und verwandeln es in eine musiktheatrale Meditation über die letzten Dinge.

Im Rahmen des Projektes NEUN in Zusammenarbeit von Solistenensemble Kaleidoskop mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Staatsoper Hannover, gefördert im Programm Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

Pressestimmen

nachtkritik.de

Berührend. [...] Den finalen Adagio-Satz aus Mahlers 9. Sinfonie lassen sie zerbröseln, zerbröckeln, zerfasern – bis nur noch ein Rascheln, Schaben, Kratzen zu hören ist.