Oper

Carmen

Sevilla bei Nacht und keiner kann schlafen …

Oper in vier Akten nach Georges Bizet
in einer musikalischen Bearbeitung von Marius Felix Lange
für die Fassung von Barbora Horáková und Martin Mutschler

Premiere

24. Oktober 2020

Opernhaus


In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden, keine Pause

Ab 14 Jahren

Inszenierung Barbora Horáková
Musikalische Leitung Stephan Zilias / James Hendry
Bühne Thilo Ullrich
Choreografie James Rosental
Licht Sascha Zauner
Video Sergio Verde
Dramaturgie Martin Mutschler
Xchange Marleen Kiesel


Tänzer*innen Eleanor Freeman, Alice Gaspari, Chiara Viscido, Tommaso Bucciero, Patrick Michael Doe, Dominic McAinsh


Podcast
Stückeinführung und Interview mit Dramaturg Martin Mutschler
Materialien

Inhalt

Livestream
Carmen wurde am 10.11.2020 live auf OperaVision gestreamt. Der Stream ist noch bis zum 10.05.2021 kostenlos online verfügbar. Wir freuen uns über eine Spende per Paypal oder per Überweisung.

Eine neue Carmen – wir halten unser Premierenversprechen! Auch in Corona-Zeiten erklingt Bizets bekannte Oper nach wie vor weitgehend original, inklusive der meisten Orchesterparts und Gesangsnummern, deren Melodien man noch Tage später im Kopf mitsingt. Das bedeutet also nach wie vor Spanien in der Gluthitze des Sommers, und es bedeutet die hoffnungslose Leidenschaft, mit der Don José für die freiheitsliebende Carmen entbrennt. Um die Oper trotz pandemiebedingter Abstände spielen zu können, haben wir eine chorlose, kammermusikalische Neufassung in Auftrag gegeben – Gelegenheit für ein lustvolles Hinterfragen des Klassikers. Musikalisch rückt Komponist Marius Felix Lange mit Texten von Martin Mutschler Bizets Partitur in ein neues Licht.

Carmen nimmt die zentralen Figuren der Oper in den Blick und erzählt von der hochmodernen Frage, ob wir in der Lage sind, unser eigenes Begehren zu beherrschen. Was wird aus unseren Sehnsüchten, wenn wir nicht aus unserer Haut können? Carmens absolute Freiheitsvorstellung bedeutet die Befreiung von vorgegebenen Rollenbildern – aber um welchen Preis? Hausregisseurin Barbora Horáková und ihr Team gehen den brisanten Fragen mit Sinnlichkeit und Genauigkeit auf den Grund. Am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters gibt der neue Generalmusikdirektor Stephan Zilias seinen Opern-Einstand.

Mehr Informationen

Schutz- und Hygienemaßnahmen für Ihren Theaterbesuch in Zeiten von Corona: Wir freuen uns, wieder für Sie spielen zu dürfen! Damit dies gut funktioniert, halten wir uns strikt an die geltenden Verordnungen für die weitere Eindämmung der Corona-Pandemie. Alle Vorstellungen finden bis auf Weiteres unter strengen Schutz-und Hygienemaßnahmen statt. Mehr Informationen finden Sie in unserem Hygiene-Knigge

Da wir heute noch nicht wissen können, was morgen auf uns zukommt, informieren Sie sich bitte kurzfristig vor Ihrem Besuch auf unserer Website oder telefonisch über die aktuellen Hygienemaßnahmen des Staatstheaters.

Bitte beachten: Buchungen von Gruppen-, Familien- oder barrierefreien Plätzen können nur telefonisch unter +49 511 9999 1111 oder an der Tageskasse erfolgen.

Pressestimmen

Neue Presse

Knallig, rasant inszeniert und musikalisch echt Bizet: In der Staatsoper hatte eine Corona-Fassung von Carmen überzeugende Premiere. (...) Evgenia Asanova war eine überzeugende, kontrolliert stimmstarke Carmen (...) Große Klasse zeigte Rodrigo Porras Garulo als ein Don José, dem man seine Zerrissenheit jederzeit glaubte (...) Nach zwei pausenlosen Stunden achtminütiger, von Jubelrufen durchsetzter Schlussbeifall.

HAZ

[Marius Felix] Lange hat sein Versprechen gehalten, dass alle großen ‚Hits‘ dieser Erfolgsoper zu finden sein werden (…). Er schenkt seinen Protagonisten auch zusätzliche folkloristisch inspirierte Klänge und zwei neue Gesänge. (…) Wenn dann das Eifersuchtsdrama blutig zu Ende gegangen ist, wenn Carmen und Don José am Leben und Lieben scheitern, aber stimmlich und darstellerisch siegen, dann bemüht sich das Premierenpublikum redlich und erfolgreich, bleibt keine Distanzierung im Opernhaus: einhelliger Beifall.