Cumberland

Nah, improvisiert, offen, bespielt von allen

In Cumberland bündeln wir unsere partizipative Arbeit und versprechen uns davon Synergien, Austausch und neues Leben in der Prinzenstraße. Cumberland will ein Ort sein, der Menschen aus und um Hannover eine Plattform bietet, zu spielen, tanzen, singen, essen, gucken, hören, feiern …

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  • Willkommen in Cumberland

    Mit den Universen wird eine neue Workshop-Reihe in Cumberland einziehen. Universen will den Kosmos ungehörter Erzählungen durchfahren und den gewohnten Mustern der Erzähl- und Arbeitsformen entfliehen. Gemeinsam mit Künstler*innen aus Hannover, Damaskus, Berlin und Brooklyn laden wir ein, ganz unterschiedliche Sprachen und Künste auf der Cumberlandschen Bühne gemeinsam zu entwickeln. Alle Workshops sind offen für Menschen in und um Hannover, manche werden sich über die ganze Spielzeit ziehen. An das Ende jedes Workshops schließt sich eine Präsentation an – und sicher auch eine Feier.

    Die Künstlerische Vermittlung wird mit den Theaterclubs Playstation in die Cumberlandsche ziehen. Ob inklusiv, intergenerativ, inter- oder transkulturell; ob House of Many oder Schreibfabrik, Stuthe (Studierendentheater) oder YALLA-Ensemble – für alle ab 12 Jahren ist etwas dabei. Geprobt wird einmal wöchentlich und nach Bedarf. Ebenso werden die Märchenerzähler*innen das Erzählfest Grenzenlos Erzählen in Cumberland feiern.

    Doch auch unser Ensemble und die Assistent*innen hungern danach, endlich zu machen, was sie schon immer tun wollten: Im Treppenhaus werden sie in loser Folge zeigen, was sie sonst nicht durften oder sich noch nicht trauten. Weiterhin wird Sing de la Sing zu Gast sein und alle zwei Monate laden wir zum ABC der Demokratie. Außerdem wird natürlich nach wie vor getanzt und gefeiert. Dazu macht es uns sehr glücklich, dass sich unsere Kantine in die Cumberlandsche hinein erweitert. Trinkt und esst mit uns. Die Kantine bietet werktags einen Mittagstisch und ist vor und nach allen Vorstellungen geöffnet.

    Wir freuen uns auf Sie und euch!

  • ABC der Demokratie

    Eine Begriffsklärung mit Ijoma Mangold und Gästen

    Die Gesprächsreihe ABC der Demokratie befragt seit der Spielzeit 2017/18 am Schauspiel Hannover die Voraussetzungen demokratischer Gesellschaften, indem ihre Begriffe auf den Prüfstand gestellt werden. Die Publizistin und Autorin Carolin Emcke initiierte und moderierte das Format, wird aber in der nächsten Spielzeit das Mikrofon an den Kulturjournalisten Ijoma Mangold weiterreichen. Wir danken ihr herzlich für acht inspirierende, lehrreiche Diskussionen.

    Ijoma Mangold ist kulturpolitischer Korrespondent der ZEIT, moderierte gemeinsam mit Amelie Fried die ZDF-Literatursendung Die Vorleser, wurde mit dem Berliner Preis der Literaturkritik ausgezeichnet und verfasste den Bestseller Das deutsche Krokodil. Wir freuen uns, Ijoma Mangold ab September als neuen Gastgeber begrüßen zu dürfen!

    Über das, was uns zusammenhält, verbindet und trennt, zu sprechen, ist umso notwendiger, je mehr versucht wird, Gesellschaft und Politik mit 280 Zeichen auf Twitter erklären oder verklaren zu wollen. Das ABC der Demokratie stellt sich im Sinne der Vielfalt unserer Gesellschaft und seinen Phänomenen in den Dienst des Sprechens – nicht bis wir keine, sondern bis wir ganz viele Antworten haben. In diesem Fall 26. Für eine Gegenwart im Plural.

    Es sollen die großen Ideen, Ordnungen und Systeme besprochen werden, die eine jede Gesellschaft ausmachen, die sich als demokratisch bezeichnet. Doch eine Demokratie ist nicht nur reine Abstraktion, sondern ruft in ihrem ursprünglichsten Impuls nach der Selbst-Beteiligung der Bürger*innen. Insofern geht es beim Sprechen über Demokratie auch um persönliche Gefühle und Erfahrungen, die die Reihe ebenso in den Blick nehmen will.

    Bisher wurde das Versprechen Demokratie, sein Potenzial, seine Erschöpfung, seine Gefahren anhand der Buchstaben A bis H diskutiert. Wir setzen die gemeinsame Reise in Begriffen unserer Gemeinschaft auch in den kommenden Spielzeiten fort.

    Ijoma Mangold lädt ab Oktober 2019 zu den Buchstaben I, J, K, L und M fünf Gäste ein, mit deren spezifischen nationalen und internationalen Perspektiven auf die Gesellschaft er sich auseinandersetzen wird:

    I – Identität
    mit Heinz Bude
    24.10.2019

    J – Judentum
    mit Deborah Feldman
    21.11.2019

    K – Klasse
    mit Cornelia Koppetsch
    13.02.2020

    L – Liebe
    mit Barbara Vinken
    19.03.2020

    M – Macht
    mit Herfried Münkler
    28.05.2020

     

    Die Reihe wird auch in der Spielzeit 2020/21 fortgesetzt.

     

    In Kooperation mit

  • Universen

    Die ganze Spielzeit lang möchten wir in sieben Workshops filmisch, tänzerisch, schreibend und aktivistisch Hannoveraner Universen erkunden. Wir wollen neue Archive füllen mit Texten, Artefakten, Filmen und Bewegungen. Universen sind eine Einladung an dich, deine Ausdrucksformen, deine Sprache und Künste zu entfalten.

    Mehr Infos zu den Universen

  • Sing dela Sing

    Nach Berlin, Magdeburg, Leipzig und Hamburg nun endlich auch in Hannover: Sing Dela Sing – alle singen, all night long. Sing Dela Sing überlässt das gemeinsame Singen nicht mehr den Kirchenchören, den Fußballfans und den Gesangsvereinen. Deshalb gibt es eher „Locked Out Of Heaven“ als „Großer Gott wir loben Dich“, „Friday I’m in Love“ statt „Schiri, wir wissen wo Dein Auto steht“ oder „Valerie“ statt „Rosamunde“. Cem A. Süzer und Gunter Papperitz sind seit Jahren als Pfadfinder im deutschen Popdschungel ganz vorne mit dabei und haben in unterschiedlichsten Funktionen mit unterschiedlichsten Künstlern zusammengearbeitet, darunter Ich & Ich, Peter Fox, Oliver Koletzki, Miss Platnum, Die Sterne, Milky Chance, Marteria, Adel Tawil, Maxim, Radio Doria, Michael Patrick Kelly u.v.a. Die beiden laden ein zu Sing Dela Sing. Persönlicher und kollektiver als es im Chor, im Fußballstadion, unter der Dusche je sein kann. Denn hier singen alle immer die Leadstimme.

    Achtung: Sing dela Sing findet im Stehen statt – denn im Sitzen kann man nicht gut singen.

    Zu den Terminen ...