Veranstaltungen im Theatermuseum

 

Das Theatermuseum Hannover ist nicht nur Schauplatz wechselnder Ausstellungen und Einblicke, sondern auch Veranstaltungsort. Neben den Sonderausstellungen, dem Begleitprogramm und dem Kindertheater bieten wir Ihnen auch zahlreiche weitere Veranstaltungen zu verschiedensten Themen. In Kooperation mit lokalen und auswärtigen Gruppen und Veranstaltern freuen wir uns, Ihnen folgendes spannende Programm zu präsentieren:

 

 

 

 

Januar 2017

 

Freitag 06.01., 16:00, 5 €

ELEONORE D’OLBREUSE – EINE MIGRANTIN WIRD HERZOGIN

Vortrag mit Bildern von Dr. Andreas Flick (Celle)

 

 

Dienstag 10.01., 19:00, 7/5 €

Mehr Licht. Goethe und die Farbenlehre. Goethe mit Newton im Streit um die Farben.

 

Freitag 13.01., 16:00, 5 €

DER KLIMAWANDEL. FAKTEN UND URSACHEN, GEWINNER UND VERLIERER

 

Freitag 20.01., 16:00, 5 €

AGOSTINO STEFFANI (1654 – 1728) – MUSIKER, DIPLOMAT, BISCHOF

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff (Hannover)

 

 

 

Februar 2017

 

Freitag 03.02, 16:00, 5 €

AUS DEM WERDEGANG UND DER ARBEIT DES KULTUR- UND PERSONALDEZERNENTEN DER STADT HANNOVER

Vortrag von Harald Härke (Hannover) 

 

Donnerstag 09.02., 18:00, 5 €

MEXIKO AM SCHEIDEWEG: Ein "fehlgeschlagener Staat" oder wirtschaftlicher Hoffnungsträger?

Vortrag von Prof.Dr.Walther L. Bernecker

 

 

Freitag 10.02., 16:00, 5 €

SOPHIE KÜPPERS (* 1891) – DIE ERSTE DIREKTORIN DER KESTNERGESELLSCHAFT?

Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Ulrich Krempel (Hannover)  

 

Freitag 10.02., 19:30, 5 €

"... und meine Heimat find ich nie..." - über Richard Wagners "Der fliegende Holländer"

Vortrag von Stefan Adam u.a.

 

Dienstag 14.02., 19:00, 5 €

»Ergründe, ergrabe, ergreife das Glück« Goethe für fast alle Lebenslagen

Vortrag von Dr. Stefan Bollmann (München)

 

Donnerstag 16.02., 19:00, 5 €

VERKANNT ODER VEREHRT - Die abenteuerliche Geschichte der italienischen Künstlerinnen.

Lichtbildervortrag von Dr. Donatella Chiancone-Schneider (Brühl)

 

Freitag 17.02., 16:00, 5 €

HANNOVER AUS DER LUFT. DAMALS UND HEUTE

Vortrag mit Bildern von Ronald Clark (Hannover)  

 

Montag 27.02., 19:00, 8/6 € Achtung: Veranstaltung verschoben auf den 24.4.2017 !

ERNST-ERICH BUDER TRIFFT ERICH KÄSTNER

Szenische Lesung von Ernst-Erich Buder

 

Dienstag 28.02., 15:30, 5 € Achtung: Veranstaltung entfällt !

SALAFISMUS - eine Gefahr für die Jugend?

Vortrag von Holger Höfer

 

 

Maerz 2017

Unsere drei neuen Ausstellungen möchten wir mit Ihnen an zwei besonderen Abenden eröffnen:

 

Mittwoch 01.03., 18:00, 20 €  -ausverkauft-

MERZ-ABENDBROT IN DER AUSSTELLUNG 

Von und mit Café Anna Blume und Carl-Ludwig Weinknecht

 

Das hannöversche Theatermuseum bittet zu Tisch:

Am 1. März 2017, um 18 Uhr, laden wir Sie zu einem Merz-Abendbrot in den Ausstellungsräumen ein. Der Schauspieler Carl-Ludwig Weinknecht wird als Kurt Schwitters durch den Abend führen. Für das leibliche Wohl sorgt saisonal und sensationell das Kulturcafé Anna Blume. Das inklusiv arbeitenden Café hält seit April letzten Jahres am Stöckener Friedhof kulinarisch und kulturell die Erinnerung an Kurt Schwitters wach.

 

 

Donnerstag, 02.03., 19:00, 8/6 €

EIN ABEND FÜR SCHWITTERS

Musikalische Lesung von Ulrich Krempel und David Milzow (Saxofon)

Zur offiziellen Eröffnung der neuen Sonderausstellungen bringt uns der ehemalige Direktor des Sprengel Museums, Prof. Ulrich Krempel, Leben und Werk des berühmten Sohnes der Stadt Revon nah, näher. Musikalisch wird der Abend begleitet von Saxofonist David Milzow.

 

 

Freitag 03.03., 16:00, 5 €

FRAUENORTE NIEDERSACHSEN. AUF DEN SPUREN BEDEUTENDER FRAUEN.

Eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V.

Vortrag mit Bildern von Heidi Linder (Hildesheim)  

Mit der Initiative «frauenORTE Niedersachsen” hat der Landesfrauenrat seit 2008 neue Wege im Kulturtourismus eröffnet. Erstmals werden landesweit Stadt- und Regionalgeschichte aus dem Blick von historischen Frauenpersönlichkeiten betrachtet. Erzählt wird von ihren Leistungen, die sie auf politischem, kulturellem, sozialem, wirtschaftlichem und / oder wissenschaftlichem Gebiet geleistet haben.  

 

Donnerstag 09.03., 18:00, 5 €

DER DÄNISCHE BLUMENMALER J. L. JENSEN

Vortrag von Sibylle Weitkamp

Veranstalter: Deutscher Akademikerinnenbund

 

Freitag 10.03., 16: 00, 5 €

DAS KUNSTLIED DER ROMANTIK. 1. «ZWEI WELTEN – EIN LIED”. LIEDER VON FRANZ SCHUBERT NACH GOETHE-TEXTEN

Vortrag mit Musikbeispielen von Hella Gütte (Hannover)  

Der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe stand der musikalischen Romantik fremd gegenüber und wusste die Größe dessen, was ihn musikgeschichtlich umstürmte, insgesamt kaum zu würdigen. In dem Vortrag wird u. a. das angespannte Verhältnis Goethes zu Schuberts Vertonungen - als Konflikt zwischen klassischer und romantischer Kunstauffassung – thematisiert.  

Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur e. V. Gruppe Hannover

 

Dienstag 14.03., 19:00, 5 €

HAT SCHOPENHAUER DIE FARBENLEHRE GOETHES VERSTANDEN?

Vortrag von Prof. Dr. Theda Rehbock (Technische Universität Dresden)

Veranstalter: Goethe-Gesellschaft Hannover e.V.

 

 

Freitag 17.03., 16:00, 5 €

IMPRESSIONEN VON EINER OSTERREISE NACH ARMENIEN

Vortrag mit Bildern von Dirk Bennigsen (Pattensen)  

Zu Füßen des biblischen Berges Ararat – ewig schneebedeckt – liegt Eriwan, eine der ältesten Städte der Welt und Ausgangspunkt der Bilderreise durch die Kaukasus-Republik Armenien. Frühchristliche Kirchen und Klösterkomplexe inmitten archaischer Landschaften erzählen von den Anfängen des Christentums und zeugen von der überreichen Kultur eines Landes mit konfliktvoller Geschichte. Ein großes Augenmerk liegt auf den prunkvollen Osterfeierlichkeiten der Armenischen Apostolischen Kirche.

Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur e. V. Gruppe Hannover

 

Donnerstag 23.03., 15:30, 5 €

DER KOMMUNALE PRÄVENTIONSRAT DER STADT HANNOVER
Vortrag von Monika Stadtmüller

Veranstalter: Deutscher Frauenring

 

Freitag 24.03., 16:00, 5 €

DIE BLUMEN DES JAHRES

Vortragslesung mit Bildern von Axel Jahn (Hamburg)  

Seit 1980 wählte Loki Schmidt im Namen ihrer Stiftung die Blume des Jahres. Auch nach ihrem Tod hält die inzwischen nach ihr benannte Stiftung an dieser Tradition fest, lenkt unseren Blick jedes Jahr aufs Neue auf eine gefährdete Art und bringt uns so die Schönheit und Schutzwürdigkeit unserer heimischen Pflanzenwelt ins Bewusstsein. Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung, hat die Blumen des Jahres und ihre Lebensräume zusammen mit Loki Schmidt porträtiert und daraus ein Buch gemacht, das Zeichnungen von Loki Schmidt und viele Farbfotos enthält.

Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur e. V. Gruppe Hannover

 

 

April 2017

 

Dienstag 04.04., 19:00, 5 €

VON HANNOVER NACH MOSKAU 

Vortrag von Dr. Ulrich Krempel (ehemaliger Leiter des Sprengel Museums)

El Lissitzky, der junge revolutionäre Konstruktivist aus Russland, kam zu Beginn der 1920er Jahre auf Einladung von Kurt Schwitters nach Hannover und traf hier Sophie Küppers, Kunsthistorikerin und Witwe des ersten Direktors der Kestnergesellschaft. Aus diesem Treffen entstand eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, die durch viele europäische Kunststädte und zu Begegnungen mit internationalen Künstlerfreunden führte. Bis 1930 arbeiteten beide auch noch in Deutschland, nach 1930 unter zunehmenden Schwierigkeiten in Russland. Der Vortrag stellt beide Protagonisten vor, beschreibt die gemeinsamen Projekte und das Leben dieses Künstlerpaares auf Augenhöhe. 1941, unmittelbar nach dem deutschen Überfall auf die Sowjtunion, starb Lissitzky in Moskau, 1944 wurde Sophie nach Sibirien verbannt, wo sie mit ihrem Sohn lebte und 1978 starb.

Veranstalter: Goethe-Gesellschaft Hannover e.V.

 

 

Freitag 07.04, 16:00, 5 €

DAS KUNSTLIED DER ROMANTIK.

2. EINE «DICHTERLIEBE” IN LIEDERN VON R. SCHUMANN NACH TEXTEN VON HEINRICH HEINE

Vortrag mit Musikbeispielen von Hella Gütte (Hannover) Der Komponist Robert Schumann (1810 – 1856) hat mehr als 40 Gedichte des Dichters Heinrich Heine 1797 – 1856) vertont – so viele wie von keinem anderen Dichter. Schumanns Liederkreis op. 24 und der Zyklus op. 48 gelten bis heute als Gipfel der Geschichte des Kunstliedes. Eine kongeniale Ergänzung von Dichtung und Musik.

Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur e. V. Gruppe Hannover

 

Samstag 08.04., 16:00, 5 €

KRETA - die Venezianische Epoche (1204-1669)

Vortrag von Helmut Müller (Düsseldorf)

Unter wesentlicher Beteiligung der Markusrepublik Venedig eroberten Kreuzritter im Verlauf des 4. Kreuzzuges Konstantinopel im Jahre 1205. Hierdurch kam Kreta ohne militärischen Einsatz auf der Insel unter die Herrschaft der Adria-Republik. Zwar waren die Venezianer aufgrund eines Kaufvertrags zwischen Venedig und dem Markgrafen Bonifacio di Monferrato de jure die Besitzer der Insel, de facto waren es jedoch die Genuesen. Allein der klugen politischen Weitsicht des Dogen Enrico Dandole (1192-1205) hatte es Venedig letztlich zu danken, dass Kreta für Jahrhunderte einer der wichtigsten wirtschaftlichen Eckpfeiler der Seerepublik Venedig im östlichen Mittelmeer wurde. Kreta kehrte nicht mehr in das byzantinische Reich zurück, dennoch endete das "byzantinische Kreta" nicht mit dem Jahre 1204. Auf Kreta lebte das byzantinische Kulturgut der griechisch sprechenden Bevölkerung bis zum Untergang der venezianischen Epoche im Jahre 1669 in Architektur, Malerei und Dichtung fort und überlebt damit selbst das Ende des byzantinischen Reiches im Jahr 1453 durch die Eroberungs der Osmanen.

Der Lichtbildervortag folgt der Geschichte der jahrhundertelangen Knechtschaft der Kreter durch die venezianische Herrschaft und deren baulichen Hinterlassenschaften auf der Insel.

Veranstalter: Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft Hannover e.V.

 

Donnerstag 13.04., 16:00, 7/5 €

APRIL-AUSSTELLUNGSSPAZIERGANG

Dialogische Führung durch die Ausstellungen mit Myriam Pechan

Ein gemeinsamer Nachmittagsspaziergang auf den Spuren Kurt Schwitters´, Dieter Borsches und den eigenen Fragen und Eindrücken.

 

Donnerstag 20. 04., 19:30, 5 €

"WEIß DU, WAS DU SAHST?"

Eine psychoanalytische Interpretation des Parsifal.

Vortrag von Tom Artin (New York).

Nachdem sie zusammen den Ritus des ersten Aufzugs, bei dem der Gral enthüllt wird, betrachtet haben, stellt Gurnemanz an Parsifal die Urfrage: »Weißt du, was du sahst?«. Diese Frage stellt ein Rätsel dar, dessen Lösung zum Ziel der mühseligen Suche des »reinen Tors« Parsifal wird. Die Antwort nannte Siegmund Freud die Urszene, die Parsifal in Kundrys leidenschaftlicher Umarmung im zweiten Aufzug erlebt. »Amfortas! Die Wunde!« schreit Parsifal auf, In dieser jähen Erkenntnis wird er überwältigt von der Realität der Gefahr, selbst kastriert zu werden, die im Kern der Urszene liegt. Die emotionalen Folgen dieser erotischen Aufklärung, Schuld, Reue, Mitleid und schließlich auch Sündenerlass, bilden die Auflösung des Bühnenweihfestspiels Parsifal.

Veranstalter: Richard Wagner-Verband Hannover e.V.

 

 

Freitag 21.04., 16:00, 5 €

ALMA MAHLER-WERFEL. MUSE, GATTIN, WITWE

Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann (Hannover)  

Alma Mahler-Werfel (1879 – 1964) war die Gefährtin vieler berühmter Männer. Sie war eine Muse voller Energie und Empathie, sie nahm teil am Aufbruch in das 20. Jahrhundert. Von Wien aus ging sie mit Gustav Mahler in die Neue Welt. Ihren späteren Ehemann Franz Werfel begleitete sie dorthin ins Exil. Eine faszinierende Frau, die es verstand, sich immer wieder neu zu erfinden.
Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur e. V. Gruppe Hannover

 

Montag 24.04., 19:00, 8/6 €

ERNST-ERICH BUDER TRIFFT ERICH KÄSTNER

Szenische Lesung von Ernst-Erich Buder

 

 

Mittwoch 26.04., 16:00, 5 €

HENRIK SIEBOLD: INSPEKTOR TAKEDA UND DIE TOTEN VON ALTONA. KRIMINALROMAN

Lesung von Daniel Bielenstein (Hamburg)  

Der auch unter dem Pseudonym «Henrik Siebold” schreibende Autor und Journalist Daniel Bielenstein, der lange in Japan gelebt hat, stellt seinen ersten Kriminalroman vor. Ein japanischer Kommissar aus Tokio, der in Hamburg-Altona hospitiert, und eine deutsche Ermittlerin haben zwei Morde aufzuklären. Ein spannender ungewöhnlicher Kriminalroman.

Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur e. V. Gruppe Hannover

 

Donnerstag, 27.04., 17:00

TYPOGRAPHIE KANN UNTER UMSTÄNDEN KUNST SEIN

Anna Blume im neuen Kleid: Präsentation studentischer Arbeiten zu Schwitters und Typographie & Mitmachaktion

In einer Werkschau zeigen angehende Gestalterinnen und Gestalter ihre in Anlehnung an die Ausstellung entstandenen Werke und Entwürfe.

Ein Kooperationsprojekt mit der Hochschule Hannover, Fakultät III, Studienschwerpunkt Experimentelle Gestaltung.

 

 

TYPOGRAPHIE KANN UNTER UMSTÄNDEN KUNST SEIN - Diese These Kurt Schwitters' bestätigt sich an diesem Abend einmal aufs Neue, wenn wir den jungen Gestaltern und Gestalterinnen von heute in die Leporellos schauen. In einem Kooperationsprojekt zwischen Theatermuseum und Hochschule Hannover haben sich Studierende der Fakultät für Medien und Design mit Kurt Schwitters und seinen grenzgängerischen künstlerischen Experimenten auseinandergesetzt. Sie sind in Dialog mit Dada & Merz getreten, besuchten unsere Ausstellung und fanden Inspiration und eigene Zugänge. Am 27.04. stellen wir im Theatermuseum ihre kreativen Interpretationen von »Anna Blume« aus.

Wir freuen uns, Ihnen die bunten und vielgestaltigen Leporellobücher zu präsentieren, die die Studierenden aus den Studiengängen Experimentelles Gestalten, Innenarchitektur, Kostüm und Szenographie frei erarbeiteten. Unter der Leitung von Professorin Dorothee Weinlich und Elena Schönsee experimentierten sie mit Typographie, Farbe, erprobten Drucktechniken und den Umgang mit Text-Bild-Räumen.

Die Leporellobücher zu Schwitters' Gedicht "An Anna Blume" sind die "sichtbaren" Früchte der Kooperation. TYPOGRAPHIE KANN UNTER UMSTÄNDEN KUNST SEIN ist ein Projekt der gegenseitigen Impulse und Bereicherung: Das Aufeinandertreffen von Kunstgeschichte und zeitgenössischer Praxis und Lehre, die Begegnung von Bühne &Typographie, Poesie & Papier und die Vernetzung innerhalb Hannovers standen im Zentrum.

Theatermuseum und Hochschule Hannover laden Sie herzlich um 17 Uhr zu einer Werkschau & kreativen Mitmachaktion im Sinne Schwitters' ein. Seien Sie neugierig, lassen Sie sich inspirieren und werden Sie temporär Teil der Ausstellung - es kostet nichts !

 

 

Mai 2017

 

Dienstag 02.05., 17:00, 5 €

ALS DIE MODERNE INS PROGRAMM KAM.

Über Hannovers städtische Drucksachen vor, nach und während Schwitters´Entwürfen.

Vortrag von Werner Heine (Hannover)


Mittwoch 03.05., 18:00, 5 €

DIE VERNICHTUNG VON GUERNICA AM 26. APRIL 1937.Geschichte eines Kriegsverbrechens und die Fliegerhorste Wunstorf und Langenhagen

Illustrierter Vortrag von Hubert Brieden

Am 26. April 1937 wurde die baskische Stadt Guernica/Gernika durch deutsche Kampfflieger der Legion Condor während des Spanischen Bürgerkrieges fast vollständig vernichtet. Dieses Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung einer unverteidigten Stadt löste weltweit Entsetzen aus. Pablo Picasso schuf unter dem Eindruck der Vernichtung sein wohl bekanntestes Bild, nannte es einfach »Guernica« und machte diesen Namen bis heute zum Synonym für faschistischen Terror und die Schrecken des Luftkrieges. Ein Teil der Täter, die in Spanien Francos Militärputsch gegen die gewählte republikanische Regierung unterstützten, waren auf den Fliegerhorsten Langenhagen, Wunstorf und Delmenhorst ausgebildet worden. Der Fliegerhorst Wunstorf war einer der wichtigsten Flugplätze für die Ausbildung der Bombereinheiten der Legion Condor. Im Vortrag werden Vorgeschichte, Verlauf und die schwerwiegenden Folgen des Bombardements rekonstruiert. Es geht aber auch um den Umgang mit der Geschichte in Wunstorf und Langenhagen und um deutsche Erinnerungspolitik.

Zum Referenten Hubert Brieden, Jahrgang 1950, studierte Germanistik und Geschichte und ist seit 1981 Mitarbeiter des Arbeitskreises Regionalgeschichte. Er ist Autor einer Reihe von Büchern zur Geschichte der Region Hannover während der NS-Zeit.Zur Geschichte des Bombardements von Gernika/Guernica und dessen Folgen veröffentlichte er zusammen mit Tim Rademacher das Buch »Luftwaffe, Judenvernichtung, totaler Krieg«. Außerdem konzipierte er die Ausstellung »’Ein voller Erfolg der Luftwaffe ...’ – Die Vernichtung von Gernika/Guernica am 26. April 1937«, die auch ins Spanische und Baskische übersetzt wurde.

Veranstalter: Deutsch-Spanische Gesellschaft Hannover

 

Freitag 05.05., 16: 00, 5 €

LAOS – KAMBODSCHA. ENTLANG DES MEKONG BIS INS REICH DER KHMER Multivisionsschau von Rita und Harald Schneider (Hemmingen)  

Auf der Mekong-Tour, bei der das Ehepaar Schneider auch in Regionen vordringt, die nur per Boot erreichbar sind, bewegen sich die beiden meist abseits ausgetretener Touristenpfade. Auf den Spuren der Khmer passieren sie gewaltige Wasserfälle, traumhafte tropische Landschaften und erleben das beschauliche Leben in den Dörfern an Südostasiens größtem Fluss. Zu den Zielen gehören auch die Hauptstädte Vientiane und Pnom Penh sowie die berühmten Tempelbauten von Luang Prabang und Angkor. 

 

Dienstag 09.05., 19:00, 5 €

WERTHERS WELTSCHMERZ UND PESSIMISMUS IM LICHTE DER SCHOPENHAUERSCHEN PHILOSOPHIE

Vortrag von Stefan Kirschke (Universität Greifswald)

Veranstalter: Goethe-Gesellschaft Hannover e.V.

 

Mittwoch 10.05., 16:00, 7/5 €

AUSTELLUNGSSPAZIERGANG

Dialogische Führung durch die Ausstellungen mit Myriam Pechan

 

Donnerstag 11.05., 18:00, 5 €

DER GERÄCHTE ZORN

Buchvorstellung von Dr. Barbara Schlüter

Veranstalter: Deutscher Akademikerinnen Bund Hannover e.V.

 

Freitag 12.05., 16:00, 5 €  

DIE FRAU IM WERK ALFONS MUCHAS (1860 – 1939)

Vortrag mit Bildern von Dr. Barbara Martin (Hannover)  

Kein anderes Motiv  ist so zentral für das Werk Alfons Muchas wie die Darstellung der Frau. Vor allem für Werbeplakate und dekorative Entwürfe gestaltete der tschechische Jugendstilkünstler unverwechselbare weibliche Figuren, die zu einem regelrechten Markenzeichen avancieren sollten. Der Vortrag beleuchtet die «Mucha-Frau” im Kontext von Kunst und Literatur um 1900 und erläutert, welche Vorstellungen von Weiblichkeit den Darstellungen zu Grunde liegen. 

 

 

Samstag 20.05., ab 19:00

Lange Nacht der Theater

19:00     

"Das einzig Komische an meinem Gesicht ist meine Brille." Heinz Erhardt.
Szenische Lesung mit Christoph Linder

 

20:00

"Mein Leben mit Heinrich George." Berta Drews

Szenische Lesung mit Laetitia Mazzotti

 

21:00

"Mein Leben mit Heinrich George." Berta Drews

Szenische Lesung mit Laetitia Mazzotti

 

22:00

Hannoversche Spiele

Mit Gerrit Neuhaus, Andreas Daniel Müller und Laetitia Mazzotti

 

Montag 22.05., 19:00, 8/6 €

ERNST-ERICH BUDER TRIFFT EUGEN ROTH

Szenische Lesung von Ernst-Erich Buder

 

Dienstag 23.05., 15:30, 5 €

RÜGEN  - Bilder einer vielgestaltigen Insel

Dia-Vortrag von Klaus Körner (Hannover)

 

Freitag 26.05., 16.00, 5 €

FRAUENORTE NIEDERSACHSEN. AUF DEN SPUREN BEDEUTENDER FRAUEN. EINE INITIATIVE DES LANDESFRAUENRATES NIEDERSACHSEN e. V.

Vortrag mit Bildern von Heidi Linder (Hildesheim)  

Mit der Initiative «frauenORTE Niedersachsen” hat der Landesfrauenrat seit 2008 neue Wege im Kulturtourismus eröffnet. Erstmals werden landesweit Stadt- und Regionalgeschichte aus dem Blick von historischen Frauenpersönlichkeiten betrachtet. Erzählt wird von ihren Leistungen, die sie auf politischem, kulturellem, sozialem, wirtschaftlichem und / oder wissenschaftlichem Gebiet geleistet habe.

 

Juni 2017

 

Donnerstag 01.06., 19:00, 5 €

DAS ZEITALTER DER SOLDATENKAISER BIS ZUR TETRARCHIE (193-284 n.Chr.)

Lichtbildervortrag von Dr. Alexander Mlasowsky (Burgdorf)

Bereits zu der Hochblüte des römischen Reiches im 2. Jahrhundert n.Chr. zeichneten sich die ersten Probleme ab, mit dem die Kaiser und die Bevölkerung im 3. nachchristlichen Jahrhundert zu kämpfen hatten. Schon Kaiser Hadrian erkannte, dass weitere Eroberungen zu einer Überdehnung des Reiches führte. Er legte mit dem Limes in England und Deutschland die Reichsgrenzen fest und befestige sie mit Militärkastellen. Aber diese Sicherungsmaßnahmen konnten nicht verhindern, dass die Grenzen des römischen Reiches ab dem Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. nicht nur zunehmend von barbarischen Völkern bedroht, sondern auch überschritten wurden. Grenznahe Städte und landschaftliche Güter wurden geplündert, die Infrastruktur brach zusammen. Eine unheilvolle Kettenreaktion setzte ein. Die Provinzialbevölkerung in verschiedenen Teilen des Reiches hob ihren Stadthalter oder den tüchtigsten Legionskommandeur auf den Schild, der nicht nur die Barbaren abwehren, sondern auch gegen die kaiserliche Konkurrenz kämpfen musste. Es entstanden immer größere Heere, die finanziert werden mussten, was die Geldstabilität beeinträchtigte. Neben den nach außen und innen gerichteten Kriegen gerit reichsweit die Wirtschaft in eine große Krise. Hinzu traten schließlich größere Seuchen, die große Teile der Bevölkerung dahinraffte. Ein Zeitalter der Bedrängnis und Unsicherheit setzte ein. Die Frage nach dem Wirken der Götter verleitete zu der Haltung, fremde Religionen, wie das Christentum, zu verfolgen. Dieser Vortrag geht den verschiedenen Faktoren nach, wie das römische Reich in eine schwere Krise geriet und schließlich von zwei Kaisern gerettet und konsolidiert wurde. Diokletian führte eine administrative und Konstantin eine religiöse Wende ein. Die Umgestaltung des Prinzipats in ein Dominat bewirkte, dass das römische Reich noch für weitere zwei Jahrhunderte bestehen blieb.

Dr. Alexander Mlasowsky hat den den Universitäten Heidelberg und Hamburg Klassische Ärchäologie, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte studiert. Seine Forschungen und Veröffentlichungen gelten den politischen und privaten Selbstdarstellung in ärchäologischen und numismatischen Quellen. Er leitet die Firma "Art & Archaeology Consultung" und betreut Privatsammlung antiker Kunst.

Veranstalter: Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft Hannover e.V.

 

Freitag 02. 06., 16:00, 5 €

ALMA MAHLER-WERFEL.  MUSE, GATTIN, WITWE

Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann (Hannover)  

Alma Mahler-Werfel (1879 – 1964) war die Gefährtin vieler berühmter Männer. Sie war eine Muse voller Energie und Empathie, sie nahm teil am Aufbruch in das 20. Jahrhundert. Von Wien aus ging sie mit Gustav Mahler in die Neue Welt. Ihren späteren Ehemann Franz Werfel begleitete sie dorthin ins Exil. Eine faszinierende Frau, die es verstand, sich immer wieder neu zu erfinden.

Veranstalter: Frau und Kultur Hannover

 

Dienstag 06.06., 19:00, 5 €

FAUSTS ERLÖSUNG - RAFFAEL UND GOETHE

Vortrag von Prof. Dr. Hans Belting (emeritiert, Karlsruhe)

In seinem Vortrag wird Belting den Blick auf die umstrittene und umrätseltete Erlösung Fausts in der letzten Szene von "Faust II" richten. Er möchte die Debatte um die Deutung der Szene, in welcher Faust gen Himmel fährt, einen Aspekt hinzufügen, der den Text in ein neues Licht setzt. Die Frage, ob sich Goethe dabei von einem bestimmten Bild hat inspirieren lassen, wird selten gestellt. Belting wird deswegen Raffaels "Sixtinische Madonna" in Dresden ins Spiel bringen, die in der heutigen Faust-Literatur keine Rolle mehr spielt.

Veranstalter: Goethe-Gesellschaft Hannover e.V.

 

Samstag 10.06., ab 18:00

Lange Nacht der Museen

 

 
 

 

Das Theatermuseum Hannover verfügt über einen Veranstaltungssaal mit Bühne, der um die 90 Zuschauer fasst. Wenn Sie Interesse haben unseren Raum für eine Veranstaltung zu nutzen, kontaktieren Sie uns gerne!