Gerd Schneider Gesellschaft: 2000 Jahre Hinterhalt

Gerd Schneider Gesellschaft: "...steht schwarz und schweiget"

Performance 1

Fr 18.12.09 | 22:00 | Foyer Schauspielhaus


  • © Katrin Ribbe

ZUM STÜCK

Wie liest man ein Bild? Mit seinem kleinen Film »screcic w Lego«, der links abbiegende Autos in einer polnischen Kleinstadt zeigt, legte Gerd Schneider ein Thema vor, das maßgebend für das Verständnis seines Werks ist – das Bild als Verortungshilfe für den orientierungslosen Menschen. Über das Bild irrt das Auge auf der Suche nach Schwerpunkt, Gefahr und Ausweg. Gibt es den schützenden Rahmen auch jenseits des Bildes? Und kann es gelingen, außerhalb des Rahmens etwas zu erblicken? Und wenn ja, könnte unser Blick dem standhalten? Wir folgen ihnen weiterhin, den verschlungenen Pfaden des stillen Provokateurs Gerd Schneider. Das Schrecknis kommt von links.
Die Gerd Schneider Gesellschaft wurde 1994 ins Leben gerufen, nachdem eine Audiokassette mit einem Liederzyklus auftauchte, die offenbar in Heimarbeit produziert worden war. Durch zahlreiche weitere Funde, die ihm zugeordnet wurden, entwickelte sich Gerd Schneider im Laufe der Zeit zu einer schillernden Persönlichkeit. Für das Schauspiel  Hannover wurden in der vergangenen Spielzeit die Bezüge Gerd Schneiders zum Thema Wald präsentiert. Dabei führten die Spuren Des Archivs zu Schneiders Ästhetisierungsversuchen und seinem Blick in die Grauzone zwischen brutaler Natur und Mythos.

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