Tod für eins achtzig Geld

Verwertungsstrategien / Überlebensstrategien von Franziska vom Heede

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Kleist Forum Frankfurt / Oder

  • TOD FÜR EINS ACHTZIG GELD
    © Isabel Machado Rios
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ZUM STÜCK

Ein Kaleidoskop von Szenen, die ums Überleben kreisen, darum, sich das Überleben zu verdienen, moralisch wie ökonomisch. Da ist zum Beispiel der Supermarkt. Für eine Nacht umgewidmet zum Partyort. »Etwas, was man an einem Ort nicht macht – das wird uns alle noch befreien.« Am nächsten Morgen: Der Laden geplündert, zerstört. Anstelle des Pfandautomaten: Opa im Einkaufswagen. Entführt von seiner Enkelin aus dem Pflegeheim, wo es kein Bett mehr für einen Sterbenden gibt, der Verwandtschaft entzogen, die sich darum balgt, sich kurz vor dem Ende die Liebe eines Todgeweihten zu sichern. Es braucht eine Geschäftsidee der jungen Leute, um dem Ruin zu entgehen. Warum soll nicht auch das Objekt der Nächstenliebe und Fürsorge seinen Preis haben? Streaming! Versteigerung im Netz: Wer den Opa auf seine letzten Tage pflegen darf, entscheidet das Höchstgebot. Dafür allerdings muss er am Leben gehalten werden – wenigstens noch einige Tage. Oder zum Beispiel: Ein Mann und ein Chef. Einstellungsgespräch. Die Marke lautet »Fair«. »Ich bin hier bei den Guten. In diesen Zeiten ein Maximum.« – Es gibt Wege, das Gefühl dieser Zugehörigkeit in den Markt einzuschleusen. Zum Beispiel, indem man dem Auslieferer von Lebensmitteln eine Flüchtlingsbiografie andichtet. Keine große Sache. »Wenn sich der Mehrwert so auf deine Fußmatte legt, bück dich nach ihm.« Oder: Ein Mann, der sich dem Schuldkreislauf entziehen und aus dem System aussteigen will, wird immer wieder hineingezogen. Er ist ein Hindernis. Überall.

 

FRANZISKA VOM HEEDE (geb. 1991 in Hamburg) studiert Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin.

 

Gewinnerstück des Kleist-Förderpreises 2017

REGIETEAM

Regie Nick Hartnagel + Bühne und Kostüme Tine Becker + Musik Lukas Lonski + Video Joscha Sliwinski

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Kongeniale Raumlösung nachtkritik.de, 02.06.17
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Unterhaltsam und überspitzt Recklinghäuser Zeitung, 03.06.17
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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