Hiob

nach dem Roman von Joseph Roth

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    © Karl-Bernd Karwasz
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ZUR INSZENIERUNG

Mendel Singer ist orthodoxer Dorfschullehrer in einem jiddischen Schtetl in Osteuropa. Dort lebt er in bescheidenen Verhältnissen aber zufrieden mit seiner Frau Deborah und den drei Kindern, fest im Glauben Gottes. Bis Menuchim geboren wird. Er ist Epileptiker. »Der Schmerz wird ihn weise machen, die Hässlichkeit gütig, die Bitternis milde und die Krankheit stark«, prophezeit der Rabbi. Mendel aber erkennt nur eine Strafe Gottes. Bald reiht sich ein Schicksalsschlag an den nächsten. Einem von Mendels Söhnen gelingt die Flucht nach Amerika. Dort reich geworden und assimiliert, holt er die Familie schließlich nach. Nur Menuchim bleibt zurück. Mendels Hoffnung, das Schicksal der Familie werde sich in Amerika zum Besseren wenden, zerschlägt sich. Seine gesunden Söhne sterben im Weltkrieg, die Tochter wird wahnsinnig, seine Frau stirbt am Leid. In ohnmächtiger Wut lehnt sich Mendel Singer gegen Gott auf. Doch dann trifft das nicht mehr erwartete Wunder ein: Der zurückgelassene Sohn Menuchim ist inzwischen ein berühmter Musiker geworden. Mendel wird Frieden und Gerechtigkeit zuteil, er kann endlich Ruhe finden »von der Schwere des Glücks und der Größe der Wunder«. Die Frage nach dem Sinn des Leidens und die Sehnsucht nach Erlösung werden, angelehnt an den Hiob aus dem Alten Testament, als eine Geschichte von der Auflösung familiärer Bindungen und der Fesseln der Tradition, Emigration und Assimilation fortgeschrieben.

REGIETEAM

Regie Christopher Rüping + Bühne Ramona Rauchbach + Kostüm Lene Schwind + Musik Christoph Hart + Dramaturgie Kerstin Behrens + Video Bert Zander

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Neu und frisch Hannoversche Allgemeine, 24.02.14
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Blendend aufgelegt Neue Presse, 24.02.14
mehr
Abgrundtiefe Verzweiflung und drastischer Humor NDR 1, "Kulturspiegel", 01.04.14
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Ein ganz herausragender Theaterabend, mit mutiger und zugleich überraschender Inszenierung. Großartige Schauspieler, die Emotion pur vermitteln. Von A-Z : GELUNGEN ! Danke Schauspielhaus Hannover für dieses einprägende Theatererlebnis

Rolf Ohler 10.07.2014, 08:41

Heute mal Theater,Echtheit, nicht Computer generierte Bilder. Dann, oh Schreck: Stummfilm mit Dogma Kamera. Aber!!! plötzlich Durchbrüche, Ausbrüche, dampfende und sprühende Schauspieler. Bravo, vielen Dank fürs ganz große Kino.
Sabine Riesenbeck

Sabine Riesenbeck 28.03.2014, 12:09

Gestern Abend (20.03) schleppte ich mich nach einem anstrengenden Tag todmüse ins Theater - die Karte war halt gekauft. In den nächsten zweieinhalb Stunden des Hiob war ich wie gebannt, die Müdigkeit völlig verflogen. Eine großartige Bearbeitung, voller Witz (die Taube!), verblüffender Effekte (der Dampfer!)und tollen, engagierten Schauspielern. Das war für mich ein großartiger Abend und schlafen kann man ja immer noch...

Beste Grüße an alle Beteiligten

Sabine Lamperski

Sabine Lamperski 21.03.2014, 20:58

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