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Fegefeuer

nach dem Roman von Sofi Oksanen

Premiere: 12.11.2011

© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe© Katrin Ribbe

Estland, 1992. Aliide Tru ist alt. Sie lebt allein auf dem Land, zurückgezogen und misstrauisch gegen alles und jeden. Eines Tages entdeckt sie ein zusammengekauertes Etwas in ihrem Garten, eine junge Frau. Zara. Sie ist auf der Flucht vor ihren Zuhältern. So sagt sie. So sieht es aus. Die Alte gewährt Unterschlupf, widerwillig, denn eine unbestimmbare Bedrohung geht von dem Mädchen aus, und tatsächlich ist Zara nicht zufällig an diesen verlassenen Ort gekommen. Das Mädchen ruft Erinnerung wach an eine Vergangenheit, die vergessen sein will. Eine Familiengeschichte. Eine Tragödie. Auch die eines Landes. Gezeichnet von politischen Umwälzungen, vom Einmarsch der Russen in Estland 1940, vom Feldzug der Deutschen gegen Russland, von Kollaboration und Deportation, von Lagererfahrung, Folter und Menschenhandel – und von Schuld, von unvorstellbaren
Entscheidungen und deren Folgen. In einem großen Handlungsbogen, in Vor- und Rückblenden lässt
Oksanen die Geschichten Aliide Trus und Zaras, der alten und der jungen Frau, aufeinander zulaufen und zeichnet dabei zugleich die tragische Geschichte Estlands nach, die exemplarisch für das 20.
Jahrhundert steht.

Regie, Bühne, Kostüme Albrecht Hirche + Dramaturgie Judith Gerstenberg + Musik Malte Preuß

Rainer Frank + Beatrice Frey + Sandro Tajouri

Pressestimmen

Starke, klare Bilder Hannoversche Allgemeine, 14.11.11
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Publikumsstimmen

Ich sah zuletzt das Stück "Fegefeuer" in der cumberlandschen Bühne und fand es sehr gut. Wesentlich ausschlaggebend dafür ist aber,d dass mein Lieblingsschauspieler Rainer Frank mitwirkte :-)

Gizem T 26.01.2012, 17:07

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