Macht und Widerstand

von Ilija Trojanow

in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin


  • © Katrin Ribbe
  • MACHT UND WIDERSTAND
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ZUM STÜCK

Bulgarien. Zwei Biografien. Die des Anarchisten Konstantin – zehn Jahre saß er für die Sprengung eines Stalindenkmals in Haft: Lager, Zwangsarbeit, Psychiatrie, Kälte- und Hungerfolter, Schläge. Und die seines Folterers Metodi, dem »Michelangelo des Verhörs«, Produkt und Profiteur eines Regimes, das auf das Ressentiment der Zukurzgekommenen setzte und der Brutalität freien Lauf ließ. Doch das ist Jahre her. 1989 wechselt die Regierung, es bricht eine neue Zeit an – zumindest äußerlich. Die Protagonisten der Macht bleiben die gleichen. Sie haben sich ohne größeren Reibungsverlust neu eingerichtet. Erinnerungen sind trügerisch. Und unerwünscht. Konstantin versucht, in den Akten der Staatssicherheit Zeugnisse für das Erlebte zu finden. Er sucht die Wahrheit, zornig und kompromisslos. Seine Unerbittlichkeit wird ihm selbst von Leidensgefährten zum Vorwurf gemacht. Warum zurückschauen? Tatsächlich stößt Konstantin nur auf wenig aussagekräftige Dokumente. Die Sicherheitsbehörden haben gründliche Arbeit geleistet, ihre Arme reichen bis in die Gegenwart. Seine Erfahrungen werden negiert, finden keinen Widerhall. Und so bleiben Opfer und Folterer, Konstantin und Metodi, aneinander gekettet, ihre Biografien auf Lebenszeit miteinander verflochten, makaber aufeinander angewiesen durch die Zeugenschaft, die allein sie sich gegenseitig ablegen können.

 

Der Autor und Kosmopolit Ilija Trojanow recherchierte fast zwanzig Jahre, führte Gespräche mit Zeitzeugen, bezog Originaldokumente mit ein. Ein eminent politisches Buch, das ein zeitgeschichtliches Panorama von exemplarischer Gültigkeit entfaltet.

 

ILIJA TROJANOW (geb. 1965 in Sofia) floh als Sechsjähriger mit seiner Familie aus Bulgarien in den Westen. Er wurde ein deutschsprachiger Autor, preisgekrönt, ein Kosmopolit, der für diesen großen Roman zu den Wurzeln zurückkehrt. Fast zwanzig Jahre lang recherchierte er, führte Gespräche mit Zeitzeugen, bezog Originaldokumente mit ein. Es ist sein Lebenswerk. Ein eminent politisches Buch und ein schwindelerregender Blick in den Abgrund zwischen Macht und Widerstand. Am Schauspiel Hannover war Trojanow von 2012 bis 2015 Gastgeber der Gesprächsreihe Weltausstellung Prinzenstraße.

 

Schauspieler Samuel Finzi in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover über Macht und Widerstand:

REGIETEAM

Regie und Bühne Dušan David Pařízek + Kostüme Kamila Polívková + Dramaturgie Judith Gerstenberg

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Parabel auf die Unvergänglichkeit der Erinnerung Deutschlandradio Kultur, 17.12.16
mehr
Ideale Umsetzung Die Deutsche Bühne, 19.12.16
mehr
Archetypischer Versuch über Erinnerungsarbeit die tageszeitung, 19.12.16
mehr
Intensiv und bitterböse dpa, 19.12.16
mehr
Großes Trauerspiel Frankfurter Allgemeine, 19.12.16
mehr
Lobpreisung im Affekt nachtkritik.de, 16.12.16
mehr
Radikale Reduktion, klugerweise Neue Presse, 19.12.16
mehr
Herausragend Südwestrundfunk, 17.12.16
mehr
Was ist Wahrheit? Bild, 17.12.16
mehr
Beklemmend aktuell Der Standard, 19.12.16
mehr
Drei Stunden Spannung Neues Deutschland, 20.12.16
mehr
Geglückte Bearbeitung The Huffington Post, 16.12.16
mehr

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Eine der Sternstunden im Schauspielhaus - genial!!!!!!

Karin Voigts 15.12.2016, 23:26

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