Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Oper in zwei Aufzügen 1791
Text von Emanuel Schikaneder

Premiere der Inszenierung am 13. Januar 2018

Premiere | anschl. Premierenfeier im Foyer | Sa 13.01.18 | 19:30 | Opernhaus

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ZUM STÜCK

Rasant beginnt sie, diese Oper aller Opern: Prinz Tamino gerät in die Fänge einer gefährlichen Schlange, fällt relativ unheldenhaft in Ohnmacht und wird von drei mysteriösen Damen gerettet. Doch als Tamino erwacht, ist von ihnen nichts mehr zu sehen; statt ihrer kommt Papageno des Wegs, dem erfrischend gleich-gültig ist, dass Tamino von fürstlichem Geblüt ist. Ebenso wenig geniert er sich, den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch zu nehmen – was die drei Damen aus ihrer Deckung lockt. Solche Taten für sich zu reklamieren, stünde Papageno – der lediglich ein Vogelfänger im Dienste ihrer Herrin, der sternflammenden Königin, sei – nicht an, befinden sie. Doch wird ihm eine Chance auf Wiedergutmachung eingeräumt: Er solle im Auftrag der Königin Tamino zur Seite stehen bei der Aufgabe, ihre von Sarastro entführte Tochter Pamina zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und der Vogelfänger als ungleiches Duo in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind der Prinz und der Vogelfänger bei den Prüfungen des Sarastro dem Tode nahe. Selbst Pamina gerät in Not: Taminos standhafte Stummheit in einer der Prüfungen bringt die an dessen Liebe zweifelnde junge Frau an den Rand des Selbstmords; Papageno hingegen wünscht sich einen Strick bei der Aussicht, ein entsagungsreiches und vor allem gefährtinnenloses Leben führen zu müssen. Schwerwiegende Entscheidungen müssen die Figuren für sich und ihr Leben treffen, während sie zwischen den Polen von Gut und Böse, von Pflichterfüllung und Freiheit hin und her gerissen werden. »Die Zauberflöte« sei neben Shakespeares »Hamlet« und Leonardos »Mona Lisa« das dritte große Rätselwerk unserer Kultur, beschreibt der Schweizer Germanist Peter von Matt die große Faszination dieses Werkes, zu der die Musik maßgeblich beiträgt – schließlich bestimmt sie in Form der titelgebenden Zauberflöte und eines Glockenspiels die Handlung mit.

Mozarts und Schikaneders Oper ist eine umfassende Mischung musikalischer Stile – vom volksliedhaften Ton des Papageno hin zur virtuosen Koloraturarie der Königin der Nacht, von den sakralen Chorklängen der Anhänger Sarastros zu den innig-puren Melodien der Arien Paminas. Gleichzeitig schwebt das Werk zwischen Kasperletheater und Zauberoper, zwischen spektakulärer Maschinenoper und rührendem Volkstheater, zwischen Märchen, Mythos und moralisch-freimaurerisch geprägtem Mysterienspiel. All dies trägt Tamino, Papageno und Pamina durch die Höhen und Tiefen der Handlung – doch geht diese über das Bestehen von Prüfungen hinaus. Dank der Musik Mozarts kommen sie am Ende dem einen großen Rätsel ein Stück weit auf die Spur: Wer bin ich?

TERMINE & KARTEN

Termine

13.01.18Sa 19:30Karten
16.01.18Di 19:30Karten
19.01.18Fr 19:30Karten
25.01.18Do 19:30Karten
27.01.18Sa 19:30Karten
11.02.18So 18:30Karten
09.03.18Fr 19:30Karten
08.04.18So 18:30Karten
29.04.18So 18:30Karten
09.05.18Mi 19:30Karten
19.05.18Sa 19:30Karten

Leitungsteam

Leitungsteam

Musikalische Leitung
Valtteri Rauhalammi
Inszenierung
Frank Hilbrich
Bühne
Stefan Heyne
Kostüme
Julia Müer
Licht
Susanne Reinhardt
Choreinstudierung
Lorenzo Da Rio
Dramaturgie
Christopher Baumann

Besetzung

Besetzung

Sarastro
Tobias Schabel
Tamino
Simon Bode
Sprecher
Stefan Adam
Pamina
Athanasia Zöhrer
Königin der Nacht
Dorothea Maria Marx
1. Dame
Rebecca Davis
2. Dame
Josy Santos /
Monika Walerowicz
3. Dame
Julie-Marie Sundal
Papageno
Matthias Winckhler
Papagena
Ylva Stenberg
Monostatos
Pawel Brozek /
Uwe Gottswinter
1. Geharnischter
Martin Rainer Leipoldt /
Latchezar Pravtchev
2. Geharnischter
Michael Dries /
Daniel Eggert
1. Priester
Michael Dries /
Daniel Eggert
2. Priester
Uwe Gottswinter /
Martin Rainer Leipoldt
Chor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

Theaterpädagogische Angebote

Produktion empfohlen ab Klasse 4

 

Ein Formular für die Kartenbestellung für Schulklassen unter kasse@staatstheater-hannover.de oder Fax (0511) 9999 1999 finden Sie hier.

 

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