Tobias Schabel

Tobias Schabel studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und war von 1998 bis 2000 Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. Er war Gewinner des Hamburger Mozart-Preises2000 und darüber hinaus Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie der Masefield-Stiftung.

Nach Festengagements am Luzerner Theater, am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Mainz, der Staatsoper Hannover und der Berliner Staatsoper Unter den Linden ist er seit der Spielzeit 2015/16 wieder festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover und wird hier und wird hier als Walter in »Wilhelm Tell«, Sarastro in »Die Zauberflöte« und als Ramphis in »Aida« sowie in Wiederaufnahmen von »Der Liebestrank«, »Der fliegende Holländer«, »Der Freischütz« und »Viaggio à Reims« zu erleben sein. Die Oper Stuttgart hat ihn als Klingsor in »Parsifal« verpflichtet und im Sommer 2017 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Handwerksbursche in »Wozzeck«. Der Berliner Staatsoper Unter den Lindenbleibt der Sänger als Gast verbunden. Hier hatte er ab der Spielzeit 2012/13 unter anderem Daland in einer Neuproduktion des »fliegenden Holländer«, Kaspar in »Der Freischütz«, Il re in »Aida«, Skuratov in der gefeierten Neuproduktion von Rimsky Korsakovs »Die Zarenbraut« – eine Produktion, mit der er auch an La Scala di Milanodebütierte – Dreieinigkeitsmoses in einer Neuproduktion von »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« , Don Basilio in »Der Barbier von Sevilla« sowie Biterolf in einer Neuproduktion des »Tanhnhäuser« übernommen.

Tobias Schabel hat einige Male am Gran Teatre del Liceu in Barcelona gastiert, wo er mit Fafner debütierte und anschließend eingeladen wurde, dort auch Hobson in »Peter Grimes« und zuletzt den Sprecher in »Die Zauberflöte« zu singen.

Gastengagements führten ihn darüber hinaus als Don Alfonso ans Theater Basel, als Titurel an die Deutsche Oper am Rhein sowie regelmäßig ans Nationaltheater Mannheim. 2012 konnte er am Badischen Staatstheater Karlsruhe durch seine eindrückliche Gestaltung der Titelpartie Erkki-Sven Tüürs Oper »Wallenberg« zu großem Erfolg verhelfen. An der Oper Zürich debütierte er 2013 als Klingsor.

Der Bass wird immer wieder von renommierten Festivals eingeladen. So trat er bei den Haydnfestspielen auf Schloss Esterházy, bei den Bregenzer Festspielen, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, bei den Karlsruher Händelfestspielen sowie bei den Eutiner Festspielen auf. Seine Konzerttätigkeit führte ihn mit »Elias«, »Paulus«, dem Mozart-Requiem, den Passionen von Bach, dem Weihnachtsoratorium, der Schöpfung sowie der 9. Sinfonie von Beethoven an verschiedenste Orte in Europa.

Spielzeit 17/18

Aida*

Ramphis

Der Freischütz

Kaspar

Der fliegende Holländer

Daland

Die Reise nach Reims*

Lord Sidney

Die Zauberflöte

Sarastro

Wilhelm Tell*

Walter Fürst