Nussknacker und Mausekönig

Ballett von Jörg Mannes

nach der gleichnamigen Erzählung (1816) von E.T.A. Hoffmann
Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky (1892)

Auf dem Spielplan seit der Premiere am 5. Dezember 2009

Sa 04.02.17 | 19:30–21:25 | Opernhaus

Abonnement: Weihnachtsgeschenk

Cássia Lopes, Keiko Nisugi – © Gert WeigeltKarine Seneca – © Gert WeigeltMoriel Debi – © Gert WeigeltAndreas Michael von Arb – © Gert WeigeltKarine Seneca, Andreas Michael von Arb – © Gert WeigeltAndreas Michael von Arb, Karine Seneca, Ensemble – © Gert WeigeltKarine Seneca, Marco Boschetti – © Gert WeigeltLoris Zambon – © Gert  WeigeltEnsemble – © Gert WeigeltCássia Lopes, Keiko Nisugi, Loris Zambon – © Gert WeigeltDenis Piza, Andreas Michael von Arb – © Gert WeigeltMoriel Debi, Karine Seneca – © Gert WeigeltKarine Seneca – © Gert WeigeltMarco Boschetti – © Gert WeigeltKarine Seneca, Denis Piza – © Gert WeigeltEnsemble – © Gert WeigeltEnsemble – © Gert Weigelt

Marie, wie das Mädchen in E.T.A. Hoffmanns phantastischer Erzählung heißt, bewegt sich in der Realität ihres Elternhauses genauso selbstverständlich wie in ihren Träumen und in der Welt, die ihr der Pate Drosselmeier mit seinem »Märchen von der harten Nuss« eröffnet. Ihre Phantasie erschließt ihr einen neuen Kosmos, voller ungeahnter Möglichkeiten und Begegnungen mit eigentümlichen Wesen. Während Marie im realen Leben als kleines, verspieltes Kind mit schwacher Konstitution und ganz von der Mutter abhängig erscheint, erlebt sie sich in ihrer Parallelwelt als eigenständig, stark, mutig und abenteuerlustig. Sie erfährt durch ihre Phantasie die Erweiterung ihrer persönlichen Kompetenz und ihres Wissens um die Dinge, die sie umgeben, und erlebt den Wechsel zwischen den unterschiedlichen Seinszuständen als wahrhaft »kinderleicht«. Am Ende lernt sie aber auch, dass sie diesen Erfahrungsschatz nicht mit anderen teilen kann, und muss sich von Eltern und Geschwistern verspotten lassen.

 

»Der Nussknacker« wurde im Dezember 1892 am Marijinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt, das damals über eine hervorragende Compagnie – unter dem Ballettmeister Marius Petipa – verfügte. Das Libretto basiert auf E.T.A. Hoffmanns phantastischer Erzählung »Nussknacker und Mausekönig«, die Musik schrieb Peter Iljitsch Tschaikowsky, der damit sein letztes – und später erfolgreichstes – Bühnenwerk schuf. Die Handlung des Nussknacker-Balletts ist der literarischen Vorlage sehr frei nachempfunden. Aus einer Familienfeier am Weihnachtsabend entwickelt sich die Geschichte in eine Märchenwelt mit viel phantastischem Personal. Dieser Grundentwurf mit einer Fülle von Divertissements hat seit jeher Choreographen animiert, das Libretto umzuformulieren oder völlig neu zu gestalten. »Der Nussknacker« wurde zum weltweit beliebtesten Ballett, von dem eine enorme Zahl unterschiedlicher Lesarten existiert.

 

Nach »Cinderella« nahm sich Jörg Mannes dem beliebtesten Märchen der Ballettgeschichte an, ohne es zu einer reinen »Zuckermandel-Feerie« machen zu wollen, wie Tschaikowsky selbst eher abschätzig sagte. Er liest die Vorlage von E.T.A. Hoffmann genau und erweitert das traditionelle Ballett-Szenario um phantasievolle Episoden und Motive aus dem literarischen Original.

Termine

26.01.17Do 19:30Karten
04.02.17Sa 19:30Karten
10.02.17Fr 19:30Karten

Video

Pressestimmen

Leitungsteam

Musikalische Leitung
Daniel Klein
Choreographie
Jörg Mannes
Bühne
Florian Parbs
Kostüme
Alexandra Pitz
Projektionen
Philipp Contag-Lada
Illustrationen (Video)
Oliver Neumeyer
Choreinstudierung
Dan Ratiu
Dramaturgie
Brigitte Knöß

Besetzung

Marie
Michèle Stéphanie Seydoux
Neffe
Timothee Mochamps
Pirlipat
Leisa Martínez Santana

Kinderchor der Staatsoper Hannover
Ballett der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

Produktion empfohlen ab Klasse 3

 

Ein Formular für die Kartenbestellung für Schulklassen unter kasse@staatstheater-hannover.de oder Fax (0511) 9999 1999 finden Sie hier.

 

Musiktheaterpädagogische Angebote für Lehrer erhalten Sie unter bettina.stieler@staatstheater-hannover.de oder Telefon (0511) 9999 1062.