Im Schatten des Maulbeerbaums

Oper von Edward Rushton

Junge Oper

Neufassung für die Staatsoper Hannover (2012)

Libretto von Dagny Gioulami (2007)

Premiere am 6. April 2013, Ballhof Eins

  • Michael Chacewicz (Herr Bim), Nicolas Kröger (Alter Mann)
    © Lena Obst
  • Anna Bineta Diouf (Frau Bim), Byung Kweon Jun (Gemeindepräsident/Besucher), Stella Motina (Nilu), Eunhye Choi (Neli) und hintere Reihe drei Statisten
    © Lena Obst
  • Nicolas Kröger (Alter Mann), Edward Mout (Wim)
    © Lena Obst
  • Michael Chacewicz (Herr Bim), Edward Mout (Wim), Nicolas Kröger (Alter Mann)
    © Lena Obst
  • Michael Chacewicz (Herr Bim), Nicolas Kröger (Alter Mann)
    © Lena Obst
  • Ensemble
    © Lena Obst
  • Nicolas Kröger (Alter Mann)
    © Lena Obst
  • Edward Mout (Wim)
    © Lena Obst
  • Michael Chacewicz (Herr Bim)
    © Lena Obst
  • Anna Bineta Diouf (Frau Bim)
    © Lena Obst
  • Edward Mout (Wim), Stella Motina (Nilu), Eunhye Choi (Neli)
    © Lena Obst
  • Edward Mout (Wim) und Ensemble
    © Lena Obst
  • Michael Chacewicz (Herr Bim), Byung Kweon Jun (Gemeindepräsident/Besucher), Stella Motina (Nilu), Eunhye Choi (Neli) und Statisten
    © Lena Obst
  • Anna Bineta Diouf (Frau Bim), Byung Kweon Jun (Gemeindepräsident/Besucher), Stella Motina (Nilu), Eunhye Choi (Neli) und hintere Reihe drei Statisten
    © Lena Obst
  • Plakat "Im Schatten des Maulbeerbaums"

ZUM STÜCK

Ein Wanderer lässt sich im Schatten des Maulbeerbaums im Vorgarten der Familie Bim nieder, um auszuruhen. Doch der Besitzer des Baumes, der Vater des Jungen Wim, verjagt ihn von dort – schließlich ist es sein Baum, der den Schatten wirft. Der Alte kauft Wims Vater den Schatten des Maulbeerbaums ab. Was für Herrn Bim zunächst wie ein grandioses Geschäft aussieht, bringt den Alltag der Familie schon bald mächtig durcheinander. Denn die Sonne wandert, und mit ihr der Schatten. So findet sich der Alte zur Mittagszeit im Wohnzimmer wieder, wohin der Schatten gewandert ist. Was den Vater ärgert, freut Wim: Für ihn ist der Wanderer der erste richtige Freund, während er sich von seinen Eltern oft allein gelassen fühlt. Der Alte erklärt ihm die Phänomene der Natur. Von den Nachbarskindern wurde Wim immer gehänselt – doch seit er einen Begleiter hat, lassen sie ihn in Ruhe. Als Herr und Frau Bim aus Verzweiflung über die neuen Zustände in ihrem Heim schon alle Sachen gepackt haben und bereit sind auszuziehen, ist der alte Mann plötzlich wieder verschwunden. Die Geschichte, die »Im Schatten des Maulbeerbaums« erzählt, ist einem chinesischen Märchen entnommen und berührt zentrale Punkte im Leben einer Familie. Es geht um die Achtsamkeit, die man einander entgegen bringt, ums Zuhören und um die Dinge, die wichtig sind – und dazu gehört manchmal auch zu lernen, dass ein eigennütziges Geschäft selten dem Eigennützigen hilft.

 

Aus der Feder des bewährten Teams von Komponist Edward Rushton und Librettistin Dagny Gioulami stammen neben »Im Schatten des Maulbeerbaums« noch weitere Opern, so »Harley« (2005), die sie an der Oper Zürich realisieren konnten, »Die fromme Helene« nach Wilhelm Busch, die von der Oper Hannover in Auftrag gegeben wurde, und »The Shops« (2006). Rushton, der u. a. in Cambridge, an der Royal Scottish Academy of Music and Drama und am Konservatorium in Zürich studiert hat, schreibt für die deutsche Erstaufführung von »Im Schatten des Maulbeerbaums an der Staatsoper Hannover eigens eine neue Fassung für reduzierte Orchesterbesetzung.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Hannoversche Volksbank und der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken

ZUR INSZENIERUNG

Martin G. Berger ist seit der Spielzeit 2011/12 Regieassistent und Spielleiter an der Staatsoper Hannover. Neben ersten eigenen Regiearbeiten wie »Das schlaue Gretchen« an der Oper Dortmund 2011, pflegt er eine rege Tätigkeit als Autor, u. a. des Musicals »Garry's Nine« (Zug/Ch 2011) und des Live-Hörspiels »Asche« (ufaFabrik 2011), und Übersetzer von Stephen Sondheims »Anyone Can Whistle« (DSE: ufaFabrik 2012, Verlag Musik und Bühne). Berger leitet mit Roman Rehor das Hörspiel-Label hier:Hören, und mit Tim Sandweg das Theater-Label hier:Leben, mit dem er u. a. die Musical-Ausgrabung »Celebration« auf die Bühne brachte.

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